Die Parkeisenbahn in Dresden

Eisenbahnfreunde aus vielen Ländern kamen im Juni 2010 nach Dresden. Der Anlass für ihren Besuch im Bundesland Sachsen war die Ausstellung zum 60-jährigen Bestehen der Parkeisenbahn. Ein Jahr zuvor fand ein Austausch statt, der Kindern und Jugendlichen aus Ungarn die Möglichkeit bot, ihren Dienst bei der Parkeisenbahn Dresden durchzuführen. Zu diesem Zweck wurden sie mit ungarischen Uniformen ausgestattet. Diese bestehen aus einer dunkelblauen Hose und einem weißen Hemd. Selbst als Fahrdienstleiter und Schrankenwärter konnten sich die Kids im Bundesland Sachsen betätigen. Die Grundschule Dresden sorgt für Nachwuchs Frei nach dem Motto “Früh übt sich, wer ein Meister werden möchte”, sind Schüler der 5. und 6. Klassen aufgerufen, sich um einen Ausbildungsplatz bei der Parkeisenbahn zu bewerben. Sie können sowohl Schaffner als auch Fahrdienstleiter oder Schrankenwärter im Bundesland Sachsen werden. Neben dem Tragen einer Uniform freuen sich die Besucher der Grundschule darauf, dass sie an einer großen Modelleisenbahn üben dürfen. Häufig sind es die Väter, welche ihre Sprösslinge zur Teilnahme animieren. Wer denkt, dass dabei nur Jungen angesprochen werden, der irrt sich. Auch interessierte Mädchen sind bei der Parkeisenbahn Dresden jederzeit willkommen. Die Anmeldung für eine Ausbildung zum Parkeisenbahner erfolgt nicht direkt. Vorher hat jeder Interessierte die Gelegenheit, eine Führung mitzumachen. Die Dauer beträgt etwa zwei Stunden und wird von Fachleuten durchgeführt. Die Schüler der Grundschule lernen dabei nicht nur die einzelnen Posten der Eisenbahn kennen. Sie können auch die Bahnhöfe besichtigen und müssen dabei nicht auf die Begleitung ihrer Eltern verzichten. Die Geschichte der Parkeisenbahn im Bundesland Sachsen Die Stadt München ist Heimat der Parkeisenbahn in Dresden. Im Jahr 1925 wurden hier drei Liliputlokomotiven gebaut und fuhren als Ausstellungsbahnen in einigen Ländern Europas. Der erste Einsatz im Bundesland Sachsen erfolgte im Jahr 1930/31. Für die Reichsgartenschau in Dresden wurde dann die erste Ausstellungsbahn gebaut. Nur durch das beherzte Eingreifen weniger Menschen konnte die Anlage vor der Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg für die Nachwelt erhalten werden. Drei Lokomotiven und 20 Waggons versteckten sie in der Stadt Cummersdorf. Nach Beendigung des Krieges bekam die Bahn anlässlich des 1.Kindertages eine enorme Bedeutung. Sollten doch die Besucher der Grundschule durch den Anblick der Bahn von den Schrecken des Krieges abgelenkt werden. Zu Beginn des Jahres 1950 baute man eine Strecke, die vom Bahnhof Zoo bis zum Straßburger Platz reichte. Diese Maßnahmen bildeten den Grundstock für die Eröffnung der Kindereisenbahn im Juni 1950. Kinder der Grundschule Dresden freuten sich über den Einsatz bei der Einstellung von Signalen und der Kontrolle von Fahrscheinen.

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